40 Tricks, die das Campen zu einem Kinderspiel machen - wtfacts

40 Tricks, die das Campen zu einem Kinderspiel machen


Das Leben im Freien ist nicht für jeden etwas, vor allem wegen des Mangels an Komfort und der Schwierigkeiten bei der Erledigung alltäglicher Aufgaben. Doch anstatt sich von fehlenden Hilfsmitteln überwältigen zu lassen, finden Outdoor-Interessierte hier eine Reihe von Tipps, die den Einstieg in den Zauber des Campings erleichtern werden. Schon bald merkt man nämlich, dass in der freien Natur die Muskeln weniger angespannt sind und dass sich Geist und Körper bei allem, was die Natur zu bieten hat, entspannen. Von der Herstellung eines selbstgemachten Löffels bis hin zu einer einfachen Methode, sich gegen Zeckenbefall zu wehren, haben wir so einige Tipps zusammengestellt, die auch Anfängern das Camping erleichtern. Diese „Life Hacks“ sollten natürlich auch mit anderen geteilt werden. Diese Tipps sind nicht zum geheim halten gedacht!

Selbstgemachte Eichelpfeife

Egal, ob man sich für einen Outdoor-Experten hält, es kann immer ein Moment kommen, in dem die Natur die Oberhand gewinnt und man in Gefahr gerät, Mitreisende aus den Augen zu verlieren und sich zu verlaufen. Deshalb ist es eine gute Idee, eine Pfeife oder ein anderes Signalmittel bereit zu haben.

Wenn man die Pfeife jedoch verliert oder vergisst, gibt es einen Trick, der in der Not helfen kann. Erstens: Keine Panik bekommen und an Ort und Stelle bleiben. Zweitens: Nach Eichelhüten suchen und einen davon so halten wie auf dem Foto oben abgebildet. Drittens: Einfach in den Hohlraum pusten!

Einfacher Kaffeefilter

Wenn man aus der hektischen Stadt zurück nach Hause kommt, ist es für viele ein Ritual, erst einmal einen Kaffee zu trinken und auszuruhen. Es sei denn, man gehört zu den Menschen, die gerade noch rechtzeitig aufwachen, um eine Tasse Kaffee zu trinken und aus der Tür zu rennen.

Beim Camping hat man viel Zeit, um solche Dinge wirklich zu genießen. Allerdings kann das ohne Kaffeemaschine etwas schwierig werden. Wir schlagen vor, den Lieblingskaffee einfach in einen Filter zu geben und ihn mit Zahnseide zusammenzubinden. Wenn man den Kaffee dann trinken möchte, einfach heißes Wasser aufgießen und fertig.

Den Schlafsack warmhalten

In den Wäldern oder im Gebirge kann es nachts richtig kalt werden, auch wenn es am Nachmittag noch heiß ist. Deshalb sollte man dafür sorgen, dass das Zelt schön warm ist, damit der Schlaf erholsam ist und der Körper weniger Arbeit damit hat, sich warm zu halten.

Natürlich kann man das Feuer die ganze Nacht über brennen lassen, aber die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass das Feuer ausgeht. Stattdessen einfach Folgendes versuchen: Wasser kochen und es in Flaschen aufbewahren. Etwa 30 Minuten vor dem Schlafengehen in den Schlafsack stecken, und man hat ein warmes Bett, in das man später gern hineinkrabbelt.

Verschlüsse als Wäscheklammern

Vor allem bei längeren Ausflügen muss man wohl oder übel irgendwann Wäsche waschen, ob man will oder nicht. Es sei denn, es ist genug Kleidung und Bettzeug für mehrere Wochen eingepackt – aber das ist natürlich auch ziemlich schwer und aufwändig.

Wer dagegen gern mit leichterem Gepäck reist, also einfach weiterlesen: Zum Wäschewaschen braucht man einen Platz zum Trocknen, und dafür empfehlen wir, diese in manchen Gegenden verbreiteten Verschlüsse für Brotverpackungen zu sammeln. Also einfach einen Ast suchen und genügend Verschlüsse mitbringen, um die Kleidungsstücke aufzuhängen. Ein raffinierter Trick, nicht wahr?

Leichte Gegenstände sicher aufbewahren

Wer zu den Campern gehört, die Einwegbesteck und -teller mitbringen, dem kann dieser Life Hack vielleicht helfen. Auch wenn diese Wahl vielleicht nicht umweltfreundlich ist – wir kennen schließlich nicht die ganze Geschichte, um darüber zu urteilen! Die Mitnahme dieser Utensilien kann bei Wind und Wetter aber zu einer echten Sauerei werden.

Das Essen kippt dann nämlich schnell um und die Gäste fühlen sich unwohl. Stattdessen eine Tortenhaube für Einwegbesteck und -Geschirr mitnehmen! Auf diese Weise bleibt es während der gesamten Reise sauber. Außerdem kann man mit der Tortenhaube lästige Insekten und Käfer davon abhalten, sich an das Essen heranzumachen.

Lustige Aktivitäten für Kinder

Das Reisen mit Kindern, vor allem mit mehreren, kann anstrengend sein. Bei der Ankunft an Ort und Stelle kann man oft schnell feststellen, dass die Kleinen schon ganz aufgeregt sind, aber Mama und Papa brauchen vielleicht erst eine kleine Verschnaufpause. Dieser Vorschlag ist also für alle müde Eltern.

Vor der Anreise ist es also sinnvoll, eine Schnitzeljagd oder ein Bingo vorzubereiten. Das wird die Kleinen beschäftigen – und hoffentlich ihre Energie verbrauchen. Wer sichergehen will, dass die Kinder gut beschäftigt sind, während der Zeltplatz eingerichtet wird, kann eine ganz besonders schwere Schatzsuche vorbereiten!

Die Schlüssel schwimmen lassen

Es gibt sicher einige Leute, die kein Problem damit haben, ihre Schlüssel einfach im Zelt zu lassen. Aber es gibt auch einige, die sich dabei nicht wohlfühlen, insbesondere bei Autoschlüsseln. Hier also ein Life Hack zu dem Thema: Leere Weinflaschen nicht einfach wegwerfen – zumindest den Korken kann man noch verwenden.

Alles, was man für diesen Outdoor-Schlüsselanhänger braucht, ist ein Korken, der die Schlüssel wieder auftauchen lässt, falls sie ins Wasser fallen. Bei flachem und fließendem Gewässer empfehlen wir allerdings, die Schlüssel eher an etwas Schweres zu binden, damit sie nicht sprichwörtlich den Bach heruntergehen, sondern direkt zu Boden sinken.

Einfacher Musikverstärker

Es heißt zwar, dass wir eins mit der Natur sein und alles genießen sollen, was sie zu bieten hat, aber seien wir ehrlich: Nicht jeder, der in der Stadt geboren und aufgewachsen ist, kann sich beim Klang von Grillen und einem gelegentlichen Heulen mitten in der Nacht wirklich entspannen.

Deshalb ist dieser Hack für alle geeignet, die ein wenig Abwechslung für die Zeit im Freien brauchen. Alles, was man dazu benötigt, ist eine Tasse und ein Smartphone. Wenn die Musik aus dem Handy nämlich zu leise ist, kann man es einfach in die leere Tasse legen, die dann als Behelfslautsprecher dient.

Improvisierter Löffel

Es kann immer mal vorkommen, dass man Besteck verliert oder nicht genug da ist. In solchen Fällen kann man sich eine leere Limonadenflasche schnappen (es sei denn, man isst gern mit den Händen). Die Plastikflasche wird dann mit einem Messer oder einer Schere so aufgeschnitten.

Der Boden der Flasche ist meist stabil genug sein, um Lebensmittel zu halten, aber der Griff könnte zu dünn sein. Da kommt  etwas Klebeband gerade recht. Den Griff einfach umwickeln, so dass er stabil genug ist. Das ist gar nicht so schwer, wie es aussieht, und lässt sich ganz einfach nachmachen!

Weg mit dem Reis, her mit dem Couscous

Reis ist ein toller Sattmacher und passt zu fast allem. Allerdings nimmt seine Zubereitung viel Zeit in Anspruch und kann ziemlich knifflig werden, wenn man ihn über einem offenen Feuer zubereiten muss. Die Hitze ist kaum kontrollierbar und man muss immer wieder den Deckel anheben, und das allein ist schon ziemlich nervig!

Statt Reis empfiehlt es sich also, einfach Couscous oder Bulgur mitzunehmen. Das ist leicht und braucht nur 5 Minuten Außerdem passt Couscous hervorragend zu vielen Gerichten. Alles, was man braucht, ist kochendes Wasser und eine Schüssel, und schon ist das Essen fertig.

Diebe fangen

Egal, wo auf der Welt man sich aufhält, jede Umgebung birgt ihre eigenen Gefahren. Ob Schlangen, Bären oder sogar rasende Fahrzeuge – man kann nicht immer sicher sein. Ganz zu schweigen von der Gefahr, auf böswillige Menschen zu treffen, die meist die wahrscheinlichste Gefahr darstellen.

Aus diesem Grund muss man auch beim Campen auf Sicherheit achten. Dazu kann man einen Leuchtstab an einer Mausefalle befestigen und einen Stolperdraht zur Falle verlegen. Wenn irgendjemand diese Linie überquert, wird man sofort durch ein lautes Knacken und Licht alarmiert. Bear Grylls ist nicht der einzige Abenteurer, der solche Tricks im Ärmel hat!

Frisbee-Teller

Dieser kleine Trick ist ideal für Mahlzeiten und zum Spielen! Aber nicht vergessen, dass er für Notfälle gedacht ist. Angenommen, es gibt ein gemütliches Essen mit Freunden am Feuer und jemandem zerbricht der Teller  – oder es ist nicht mehr genug Geschirr da. Das kann nicht nur dem Essen, sondern auch der Stimmung einen Dämpfer verpassen.

Also, anstatt Trübsal zu blasen: Einfach die eingepackte Frisbee herausholen und gründlich waschen. Denn im umgedrehten Zustand wird das Spielzeug zu einem idealen Teller! Die Frisbee ist sogar etwas besser als ein gewöhnlicher Teller, denn die gewölbten Kanten verhindern, dass etwas vom Rand rutscht.

Poolnudeln zum Trockenhalten

Irgendwie ist dieser Trick etwas ironisch. Es ist bekannt, dass Aufstellzelte super nützlich sind, oder? Allerdings haben sie diese schreckliche Angewohnheit, sich von selbst zu schließen, und es sieht oft fast so aus, als ob sie das absichtlich tun. Da kommen die Poolnudeln als Retter in der Not.

Wir haben hier nämlich eine tolle Lösung, die gleichzeitig verhindert, dass sich der Regen im oberen Teil des Zeltes staut! Einfach ein paar Poolnudeln kaufen und sie oben auf das Zelt legen wie im Foto dargestellt. Das verhindert nicht nur das Zuschnappen des Zeltes, sondern hält außerdem den Regen vom Zelt ab.

Zeckenschutz

So sehr man sich auch bemüht, unerwünschtes Ungeziefer vom Körper fernzuhalten, die Natur wird immer einen Weg finden. Deshalb ist dieser Trick keine Vorbeugung, sondern dient als schnelle Hilfe. Wenn man im Wald unterwegs ist, werden einem neben allerlei nette Lebewesen auch einige weniger willkommene Kreaturen begegnen, wie zum Beispiel Zecken.

Bei diesen Tieren ist es wichtig, sie so schnell wie möglich loszuwerden! Also: Eine kleine Tube Flüssigseife und ein paar Wattebällchen mit einpacken. Bei einer Zeckenattacke den Wattebausch mit Seife tränken und ihn für etwa 20 Sekunden auf die Zecke setzen. Damit sollte sich das Ungeziefer leicht ablösen lassen.

Kieselsäure-Päckchen aufbewahren

Beim Kauf von Medikamenten oder Schuhen sieht man oft die beigefügten Päckchen mit Kieselsäure (Silica-Gel). Wir sind alle gewohnt, sie wegzuwerfen, denn wofür sollten wir sie noch brauchen? Aber falsch gedacht! Wir werden sie für eine ganze Menge Dinge brauchen können!

Silica-Gele absorbieren Feuchtigkeit, und es gibt viele Dinge, die wir besitzen und die dazu neigen, Feuchtigkeit zu sammeln, wodurch sie schnell ruiniert werden. Beim Camping kannst man diese Päckchen zum Beispiel in Töpfe und Pfannen hineinlegen, damit sie nicht rosten. Es kann unnötigen Kummer ersparen, wenn man verhindert, nach Hause zu kommen und herauszufinden, dass etwas verrostet ist!

Leichtgängige Reißverschlüsse

Wir alle kennen das Problem, dass ein Reißverschluss gerade dann nicht funktioniert, wenn wir ihn am meisten brauchen! Sie lassen sich meist kaum mehr reparieren und man verbringt so viel Zeit mit dem Versuch, hakende Verschlüsse in Ordnung zu bringen, dass man sich die Laune verdirbt und gutes Sonnenlicht verschwendet.

Anstatt sich also zu ärgern, kann man vorher eine Kerze nehmen und die Reißverschlüsse einreiben. Das Wachs bildet eine Art Schmiermittel, das den Reißverschluss besonders leichtgängig macht. Dies ist vor allem nützlich, wenn man  es eilig hat. Sinnvoll ist es also, den Trick schon vor der Anreise anzuwenden.

Handwaschstation

Es ist klar, dass beim Camping viele Hände gewaschen werden müssen. Das ist ja schön und gut, aber das Problem ist, dass man sich ständig mit der Suche nach einer Waschgelegenheit im Freien herumschlagen muss oder sich vielleicht sogar am Bach die Hände waschen muss, womit man sich vor allem mitten in der Nacht nicht sicher fühlt.

Stattdessen kann man einen Eimer oder Kanister mit Wasser nehmen und ihn einfach an einen Baum binden. Dazu ein Stück Seife in eine saubere Strumpfhose gesteckt und neben dem Eimer an den Baum gebunden – fertig ist der eigene mobile Waschplatz!

Praktische Streichholzschachtel

Streichhölzer sind eines der wichtigsten Dinge, die man für einen Campingausflug einpacken sollte. Zum Anzünden eines Lagerfeuers, zum Kochen des Essens und auch für die Beleuchtung sind sie unverzichtbar. Die Schachtel trocken zu halten, kann sich jedoch als Herausforderung erweisen.

Viele Leute haben schon erlebt, dass ihr Gepäck in Regen und Tau nass geworden ist oder sogar in eine Pfütze gefallen ist. Um das Schlimmste zu vermeiden, genügt aber ein beliebiger Plastikbehälter. Dort können Streichhölzer sicher und trocken aufbewahrt werden. Zum Anzünden kann man auch etwas Sandpapier auf den Deckel kleben.

Eier in Flaschen

Camping muss nicht bedeuten, dass man nur ein mageres Frühstück mit Brot und mitgebrachtem Obst zu sich nehmen muss. Wer wirklich jeden Morgen fluffige Eier braucht oder sich einfach am Campingmorgen etwas gönnen will, ist hier genau richtig! Die Eier sollten aber nicht in der Schale mitgenommen werden.

Denn jeder weiß, wie das normalerweise ausgeht: Überall liegen Eierschalen herum und man verbringt mehr Zeit mit Aufräumen als mit Genießen. Stattdessen kann man sich eine durchsichtige Flasche mit einem dichten Deckel besorgen. Da müssen nur noch die aufgeschlagenen Eier hineingegossen werden! Die Flasche kann beschriftet werden, um die Eier dosieren zu können.

So bleibt’s trocken

Dieser Trick ist geeignet für alle, die keinen wasserdichten Rucksack haben. Bei einer Wanderung stößt man häufig auf Bäche, die man irgendwie überqueren muss. Dabei wird schnell etwas nass. Oder man wird von einem Regenschauer überrascht. Da kann dieser kleine Trick Wunder bewirken.

Bei Nässe sind Taschen und Rucksäcke oft zuerst betroffen, so dass der Inhalt feucht wird. Eine Möglichkeit, dem entgegenzuwirken, besteht darin, den gesamten Inhalt zuerst in eine Plastiktüte zu packen und die Oberseite leicht zu verschließen. Auf diese Weise muss man auch nicht ständig Angst haben, in eine Pfütze zu rutschen.

Einwegseife

Keine Sorge: Was wir mit Einwegseife meinen, ist auf dem Bild unten zu erkennen. Anstatt ein Stück Seife mitzubringen, an dem sich viele Leute die schmutzigen Hände waschen, kann man einfach das hier tun. Nicht jeder hat schon von Seifenschalen gehört – das ist schon ein ziemlich cooler Trick!

Vor der Reise einen kleinen Behälter (oder bloß den Seifenbehälter) und einen Gemüseschäler einpacken. Dann bei Bedarf einfach große Streifen von dem Stück Seife abschälen – schon hat man praktische Seifenportionen. Jeder kann einfach eine Scheibe nehmen und sich schnell waschen. Außerdem wird die Seife dadurch nicht schmutzig.

Hängematten am Auto aufhängen

Das Sitzen kann beim Camping manchmal ziemlich unbequem sein – selbst, wenn man diese wirklich zerbrechlich aussehenden Gartenstühle mitnimmt. Wenn man gar keine Sitzmöbel zur Verfügung hat, wird es schnell ungemütlich. Für diesen Fall ist das hier zwar kein DIY-Hack wie die anderen, aber es ist zu genial, um es nicht auf die Liste zu setzen.

Diese Art von Hängematten kann man nämlich einfach an der Rückseite des Autos befestigen! So kann man sich superbequem draußen hinsetzen und muss auf nichts verzichten. Außerdem kann man so die Aussicht auf die Natur genießen. Wirklich eine ganz besonders coole Art, sich zu entspannen!

Mini-Verbandskasten

Ein Erste-Hilfe-Kasten ist ein Muss, wenn man zelten geht. Egal wie erfahren man ist, die Natur und der Zufall sollten nie unterschätzt werden. Deshalb ist es wichtig, einen richtigen Erste-Hilfe-Kasten zu haben – und es spielt keine Rolle, ob er groß ist, denn dieser kleine Trick schafft Abhilfe!

Es ist zwar unmöglich, eine riesige Tasche voller Hilfsmittel mit sich herumzuschleppen, aber man kann auch einfach leere Pillendosen mitnehmen und ein paar wichtige Dinge hineinpacken, die im Notfall nützlich sein werden. Diese sollten möglichst schnell zugänglich in einer Tasche aufbewahrt werden, damit man leicht darauf zugreifen kann.

Biologisch abbaubare Markierungen

Wandern kann gefährlich sein – vor allem, wenn man nicht zu den erfahrenen Wanderern gehört, die sich leicht ohne Hilfe orientieren oder Wege erkennen können. Das ist übrigens nichts, wofür man sich schämen muss, denn die wenigsten Menschen können einen Baum von einem anderen unterscheiden.

Hier also ein kleiner Tipp, um sich auf dem Rückweg durch die Wildnis nicht zu verirren. Dafür kann man als Pfadmarkierung einfach biologisch abbaubare Farben oder Markierungsbänder nehmen, damit kein Müll zurückbleibt. Einfach die Bäume markieren, die einem auf dem Hinweg begegnen, dann ist es einfach, den Weg zurück zu finden.

Paketband nicht vergessen

Dieser Hack ist eigentlich kein Hack, sondern eher eine Erinnerung daran, was bei einem Campingausflug  unverzichtbar ist. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so wichtig erscheint, ist Paketband eine echte Hilfe in Notzeiten. Und zwar nicht nur in einer Situation, sondern wahrscheinlich in mehr als zehn!

Gutes Paketband ist wasserdicht und kann helfen, kaputte Gegenstände zu versiegeln oder behelfsmäßig zu reparieren. Eine undichte Wasserflasche kann zum Beispiel mit Klebeband vorläufig repariert werden. Und wenn man Paketband wie einen Zopf fest zusammenwickelt, ist es stark genug, um schwere Gegenstände zu ziehen oder daran aufzuhängen.

DIY-Waschmaschine

Man würde nicht denken, dass man sich beim Camping um die Wäsche wirklich Sorgen machen muss, aber das hier ist schon sehr luxuriös. Diese „Waschmaschine“ ist vor allem dann nützlich, wenn man aus Versehen seine Kleidung beschmutzt und nicht mehr genug für den Rest der Reise hat.

Dazu braucht man eine Saugglocke und einen Eimer mit einem Loch im Deckel. Der nächste Teil ist ein bisschen anstrengend, denn mit dem Stöpsel muss man im Eimer etwas pumpen. Das könnte die Arme ein wenig müde machen – auf der anderen Seite ist es aber auch ein gutes Workout!

Das Auto schlammfrei halten

Mit dem Zelten kommt das Wandern, und mit dem Wandern kommen oft matschige Wege und schließlich auch schlammige Schuhe. Dagegen kann man wenig tun – in Gummistiefeln lässt es sich schließlich nicht gut wandern! Damit die Wanderschuhe nicht das Auto schmutzig machen, kann man ein paar alte Duschhauben einpacken.

Wenn die Schuhe also benutzt wurden, kann man sie kurz abspülen und dann trocknen, in die Duschhaube einpacken. So kann man sie problemlos im Auto transportieren. Wer keine Duschhauben zu Hause besitzt oder besonders große Schuhe hat, kann vielleicht auch einfach eine größere Plastiktüte verwenden.

Gefrorene Wasserkanister

Für viele Camper gehört eine Kühlbox auf jeden Fall zum Standard, und in der Regel soll sich darin auch Eis befinden – aber woher das Eis nehmen? Anstatt das Eis einfach nur hineinzuwerfen, wodurch es später unbrauchbar wird, kann man auch literweise Wasser einfrieren und in die Kühlbox stellen.

So können verderbliche Lebensmittel praktisch aufbewahrt werden –  und wenn das Eis schmilzt, gibt es angenehm kaltes Wasser zum Trinken! Außerdem kann das Wasser sogar zum Kochen verwendet werden. Wenn man es selbst mitbringt, kann man schließlich sicher sein, dass das Wasser sauber ist, und man muss nicht ständig nach einer Wasserquelle suchen.

Stechmücken auf Distanz halten

Die einzigen Kreaturen, vor der man sich beim Zelten wirklich fürchten muss, sind zweifellos meist nicht Bären oder Schlangen, sondern die fliegenden Plagegeister, die so unwillkommen wie aufdringlich sind: Mücken. Ihr schrilles Summen und die juckenden Stiche können einen wirklich die ganze Nacht wach halten.

Eine Möglichkeit, sie zu vertreiben, kann darin bestehen, ein Bündel Salbei ins Lagerfeuer zu werfen. Der Geruch wirkt wie ein natürliches Abwehrmittel. Wenn dafür gesorgt ist, dass der Salbei über Nacht immer weiter brennt, kann man wahrscheinlich die Nacht durchschlafen – ohne die ständige Sorge, gestochen zu werden.

Praktische Tic Tac-Behälter

Wer häufig Tic Tacs konsumiert, sollte die Dosen unbedingt aufbewahren, denn sie sind noch lange nach dem Aufbrauchen des Inhalts äußerst praktisch. Man kann sie zwar auch für andere Dinge verwenden, aber diese Behälter sind ideal, um Gewürze und Kräuter für Campingausflüge aufzubewahren.

Sie fassen die richtige Menge, um mehrere Mahlzeiten zu würzen! Außerdem sind sie klein und leicht zu transportieren. Man muss nur daran denken, sie zu beschriften, damit es später einfacher ist, zu kochen. Zu Hause kann man den Unterschied vielleicht erkennen, aber vor Ort ist es nicht leicht zu unterscheiden, was Salz und was Zucker ist.

Zelt mit Fliesen

Camping-Neulinge sind sich oft nicht darüber im Klaren, dass der Zeltboden sehr dünn ist. Deshalb sollte man eigentlich immer etwas mitbringen, das als Unterlage dient und den harten und oft unebenen Boden etwas auspolstert, damit man sich nachts auch gut ausruhen kann.

Diese Fliesen für Kleinkinder sind genau das Richtige für diesen Zweck! Sie sind leicht zu transportieren, da sie stapelbar sind, und gleichzeitig sind sie weich genug, um den Rücken gut zu stützen. Alles, um zu verhindern, dass am nächsten Morgen die Schmerzen kommen. Also – hier wird das Campen wirklich zum Kinderspiel!

Feurige Tortilla-Chips

Manche Leute werden an dieser Stelle vielleicht erstaunt sein und sagen: „Wie könnte man nur?” Aber bevor es zu solchen Reaktionen kommt, möchten wir daran erinnern, dass es sich bei diesem Life Hack wirklich nur um ein Mittel für Notfälle handelt. Er ist der letzte Ausweg, wenn man sofort Feuer braucht.

Wer die leckeren Maischips gern hat, wird wahrscheinlich besonders motiviert sein, rechtzeitig für genügend Brennstoff zu sorgen. Aber wenn kein Holz da ist? Tief durchatmen und die Tüte auf den Boden legen und die Chips anzünden. Sie werden lange genug brennen, um in der Zwischenzeit geeignetes Holz zu suchen.

Starburst rösten

Wer am Feuer sitzt, holt gern und häufig Marshmallows, Würstchen und andere Snacks zum Rösten hervor. Aber wer wusste, dass Kaubonbons wie zum Beispiel Starbursts fantastisch schmecken, wenn sie über offenem Feuer geröstet werden? Die Süße quillt dann aus den Bonbons heraus und der Geschmack wird noch verstärkt.

Dabei sollte man aber daran denken, dass die Bonbons über einer offenen Flamme geröstet werden, wodurch sie sehr heiß werden. Also vor dem Essen unbedingt etwas abkühlen lassen! Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Kaubonbons mit gerösteten Marshmallows zu kombinieren. Einfach lecker!

Leicht zu transportierende Pfannkuchenmischung

Essen im Freien bedeutet nicht immer, dass man Beeren pflücken muss und nur Gegrilltes zubereiten kann. Man kann auch ein Frühstück oder Mittagessen mit dampfenden Pfannkuchen zu sich nehmen! Die ganzen Zutaten mitzuschleppen ist allerdings lächerlich. Dies gilt vor allem für Eier und Milch, die man schlecht lagern kann.

Stattdessen kann man den Teig einfach noch zu Hause mischen und ihn in eine saubere und leere Ketchupflasche füllen. So können frische Pfannkuchen auch Outdoor genossen werden. Wer allerdings vorhat, die Flaschen für mehrere Tage aufzubewahren, sollte unbedingt eine Kühltasche mitnehmen, damit der Teig nicht schlecht wird.

Praktischer Toilettenpapierhalter

Okay, wir haben schon viel darüber gehört, wie schön Camping sein kann. Man kann am Feuer sitzen, Lieder singen und Geschichten erzählen und mit den Liebsten eingekuschelt unter Decken die Sterne beobachten. Ja, es ist wirklich schön – bis jemand dem Ruf der Natur folgen muss.

Auf Campingplätzen gibt es zwar Toiletten, aber eben nicht überall, und in der freien Natur muss man sich mit einem abgelegenen Bereich begnügen. Das Mitführen von Toilettenpapier kann aber unpraktisch werden! Wir empfehlen daher, die Rollen in eine Plastikdose zu legen und einen Schlitz in die Seite zu schneiden.

Leicht zu transportierende Kosmetika

Im Gegensatz zu einem Hotelaufenthalt, bei dem man einen Haufen Produkte für die Körperpflege im Bad verstreut aufbewahren kann, hat man beim Camping nicht denselben Luxus (und wir meinen richtiges Camping, nicht das, bei dem man sich in einem luxuriösen Wohnmobil verschanzt).

Zahnpasta, Cremes und Seifen können zusammen ganz schön viel werden! Eine Möglichkeit ist hier, ein paar große Strohhalme zu nehmen, zurechtzuschneiden und eine Öffnung zusammenzuschmelzen. Dann muss man nur noch die gewünschte Substanz hineingeben und dann die andere Öffnung zusammenschmelzen. Im Zweifel alles beschriften, damit man sich nicht am Ende Zahnpasta ins Gesicht schmiert!

Alles im Trockenen

Das Schlimmste an Campingausflügen ist das Aufräumen. Zu Hause gibt es einen Geschirrspüler, in der Natur gibt es meist bestenfalls einen eiskalten Bach und einen Schrubber. Es ist also gar nicht leicht, den täglichen Abwasch zu machen. Deshalb hier ein Tipp, der dabei helfen kann.

Das Spülen muss wohl oder übel erledigt werden, aber mit diesem Trick kann man Töpfe und Pfannen zum Trocknen aufhängen, anstatt sie auf den schmutzigen Boden zu legen. Dazu einfach einen Gürtel nehmen und um einen Baum binden. Ein paar Haken am Gürtel befestigen, und man hat eine praktische Vorrichtung zum Trocknen vieler Utensilien.

Tragbare Feueranzünder

Das Einpacken von Kohlen für einen Campingausflug kann sich als mühsam erweisen – vor allem, wenn man einen großen Sack davon mit sich herumschleppt. Mit diesem kleinen Trick spart man jede Menge Platz und auch noch Gewicht. Wer hätte gedacht, dass alte Eierkartons noch so nützlich sein können?

Wir ganz bestimmt nicht (bevor wir von diesem Trick wussten, natürlich)! Für diesen kleinen Life Hack braucht man nur einen leeren Eierkarton. Die Kohlen in den Karton legen und zum Feuer machen einfach den ganzen Karton anzünden – das war’s! So muss man auch keine überflüssigen Sachen wieder mit nach Hause nehmen.

Behelfsmäßiges Nachtlicht

In der Nacht im Wald auf die Toilette zu gehen, ist nicht nur ziemlich beunruhigend, sondern auch gefährlich. Man möchte nicht auf nachtaktive Kreaturen treffen, wenn man sich erleichtern will. Selbst, wenn man eine Stirnlampe dabei hat – dieser Gegenstand kann sich manchmal als eher lästig erweisen.

Als Alternative kann man die Taschenlampe auf einen Kanister Wasser schnallen. Dabei muss darauf geachtet werden, dass das Licht durch den Behälter hindurchgeht. Die gesamte Flasche leuchtet dadurch auf, so dass der Kanister zu einem Nachtlicht wird. Das kann man dann einfach auf dem Weg mitnehmen oder im Zelt aufbewahren, um etwas zu lesen.

Leicht zu tragende Kerzen

Dieser kleine Hack kann entweder praktisch oder auch einfach nur dekorativ für einen romantischen Abend genutzt werden. Dafür muss man nur einige Kerzen nehmen und ein Loch in den Boden bohren. Dann einen Stock in das Loch führen und das Wachs schmelzen, damit er gut sitzt. Dies klingt vielleicht nach Aufwand, aber es funktioniert!

Die Kerzen können an Stellen platziert werden, an denen es dunkel ist, oder um einen Weg auszuleuchten. Zusammen mit dem Partner kann man sich so auch einfach eine schöne Atmosphäre schaffen. Die Kerzen können aber natürlich auch getragen werden, wenn man im Dunkeln unterwegs ist.